Kokainkontaminationen

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    Kokainkontaminationen
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    Kokainkontaminationen

    Kokain auf Abwegen:
    von Geldscheinen bis in die Tierwelt

    Zahlreiche Studien zeigen: Rund um den Globus finden sich Spuren von Drogen auf Geldscheinen – allen voran Kokain. Doch nicht nur Bargeld ist betroffen. Auch Bankkarten, Türgriffe und Kopierer tragen oft Rückstände der Substanz. Selbst in Tieren wurden Rückstände von Kokain nachgewiesen.

    Cocaine and money on dark background

    ©: Pixel-Shot – stock.adobe.com

    Dem Pulver auf der Spur

    Glatte Oberflächen wie Tische oder Kopierer sind die perfekten Unterlagen, um eine „Line zu ziehen“. Bankkarten dienen als Präzisionswerkzeug, um das Pulver in gleichmäßige Linien zu formen – schließlich darf nichts verloren gehen. Und ein zusammengerollter Geldschein – scheinbar harmlos – wird zum Röhrchen, durch den die „Line“ in die Nase geschnupft wird. Auf diese Weise sammeln sich für das bloße Auge unsichtbare Rückstände auf alltäglichen Oberflächen und Gegenständen.

    Aufgepasst – korrekt testen mit dem DrugWipe!

    Kokainspuren finden sich nahezu überall – insbesondere auf Oberflächen. Der DrugWipe reagiert bereits auf geringste Rückstände. Daher ist eine korrekte Testdurchführung für ein valides Ergebnis unerlässlich: Die Pads des Probenehmers dürfen vor dem Setzen auf die Testkassette ausschließlich mit dem Speichel der Testperson in Kontakt kommen. Unter keinen Umständen ist der Probenehmer während der Testdurchführung auf Oberflächen abzulegen.

    Saubere Geldscheine – eine Seltenheit

    Berichte über kokainbelastete Geldscheine schaffen es immer wieder in die Medien. In Deutschland fanden sich kurz nach Einführung des Euro Anfang 2002 auf nur wenigen Banknoten Rückstände – sieben Monate später jedoch schon auf neun von zehn. Kleine Scheine waren dabei stärker belastet. In Irland wiesen 2007 sogar alle getesteten Banknoten Kokainspuren auf. 1, 2

    Polymer- versus Papiernoten

    Das Material spielt bei der Verbreitung der Rückstände eine Rolle: Polymergeldscheine verbreiten Kokainpartikel deutlich stärker als Papiernoten. Letztere bestehen überwiegend aus Baumwolle, wodurch sie poröser sind und wie ein Schwamm wirken. Dadurch haften Rückstände besser an ihnen und erschweren ihre Verbreitung. Euro-Scheine bestehen weiterhin aus Baumwolle. Einige Länder – wie u. a. Australien – setzten jedoch in den letzten Jahren auf Banknoten aus Polymer. 3, 4

    Water spray on a black background, with a white color dust explosion splash of water or air particles in the atmosphere, creating a commercial product-like effect

    ©: Jannik – stock.adobe.com

    Spuren im Vergleich

    Weltweit unterscheiden sich die Kokainbelastungen von Banknoten deutlich. In den USA wurden die höchsten Konzentrationen mit teils über 1300 μg pro Schein gemessen. Im Schnitt lagen die Werte aber nur im ein- bis zweistelligen Mikrogramm-Bereich. In Europa liegt Spanien klar vorn: Mit bis zu 889 μg Kokainrückständen pro Geldschein sind spanische Banknoten am stärksten belastet. Im Schnitt tragen sie rund fünfmal mehr Spuren als deutsche Euro-Scheine – kein Zufall, denn u. a. Spanien gilt als wichtiges Einfuhrland für Kokain nach Europa.5

    Tiere auf Droge

    2024 entdeckten brasilianische Forscher im Gewebe von Scharfnasenhaien Kokain und seinen Hauptmetaboliten Benzoylecgonin in höheren Konzentrationen als bei anderen Meeresbewohnern.6 Auch der europäische Aal leidet unter Kokain im Flusswasser. Zahlreiche Studien weltweit haben Rückstände von Drogen und deren Abbauprodukten in Proben aus Gewässern nachgewiesen. Ursachen sind ihre weite Verbreitung und die teils sehr unterschiedliche Wirksamkeit der Abwasserreinigung.7

    Kokain liegt in der Luft

    Drogen und psychoaktive Stoff e rücken in den Fokus der Luftanalysen. Weltweite Messungen in Großstädten zeigen: In fast allen Städten wurde unter anderem Kokain in der Luft nachgewiesen. Eine landesweite Studie in Italien ergab zudem, dass Kokain dort sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen die am weitesten verbreitete Droge in der Luft war – mit Mailand als Spitzenreiter. „High“ oder fahruntüchtig wird man davon nicht.8

    Tendenz steigend

    Laut des Berichts der Drogenagentur der Europäischen Union (EUDA) von 2025 wird Kokain in Europa immer leichter verfügbar. Zu erwarten sind folglich mehr Spuren in höheren Konzentrationen.9

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    Quellen:
    1: O. V. (2003), Fast alle Euro-Noten t tragen Kokainspuren, spiegel.de (20.01.2026) 2: Dublin City University (2007), 100-percent Contamination Of Euro Notes With Cocaine, Science Daily, 29.1.26; 3: Amaral, M.A. et al. (2022), Trace evidence dynamics of cocaine on banknotes […], Science and Justice, 62; 4: Altmann, K. (2024), Von der Baumwolle zur Banknote: Der Weg der Euro-Scheine, bankenverband.de, 3.2.26; 5: Plataforma SINC. (2008), Spanish Bank Notes Contain Highest Traces Of Cocaine […], ScienceDaily, 20.01.26; 6: Prinz, U. (2024), Haie auf Koks, ri reporter.de, 21.1.26; 7: Capaldo, A. et al. (2018), Eff ects of environmental cocaine concentrations […], Science of The Total Environment, 640-641; 8: Zambas-Adams, P. et al. (2022), Analytical Approaches and Trends in the Determination of Psychoactive Drugs in Air, Sci, 4; 9: O. V. (2025), Kokain – die aktuelle Situation in Europa, EUDA-Bericht

    Bildquellen:
    Securetec Detektions-Systeme AG; eyegelb – stock.adobe.com; Pixel-Shot – stock.adobe.com; Jannik – stock.adobe.com

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