Urin- versus Speicheltests

Kein Labor auf der Straße

Schnelltests ermöglichen die Erkennung von Drogenkonsum – an jedem Ort, zu jeder Zeit. Warum die Tests in der Kritik stehen und doch wichtige Grundausstattung der Polizei sind. Eine kritische Gegenüberstellung von Urintests und zunehmend verbreiteten Drogentests für Speichel. 

Im Gegensatz zu Alkohol sind bei Drogenkonsum Auffälligkeiten weniger offensichtlich. Drogenschnelltests versetzen Sicherheitskräfte in die Lage effizientes Drogenscreening durchzuführen. Auch im Bereich Arbeitssicherheit ist das regelmäßige Testen auf dem Vormarsch. Im Vordergrund stehen hier Beschäftigte in besonders verantwortungsvollen bzw. gefahrgeneigten Tätigkeiten.
In Deutschland sind heutzutage die meisten Streifenwagen mit Drogentests ausgestattet.  Dabei ersetzen Drogentests auf der Straße oder im Unternehmen nie die Laboruntersuchung. Selbst eine 99% Testzuverlässigkeit gibt keine absolute Gewissheit über Drogenkonsum. Daher muss der erste Verdacht stets durch eine Blutuntersuchung bestätigt werden.

Die Möglichkeit zur Manipulation, vereinzelter Fehlalarm und Schwächen bei  Handhabung oder Hygiene führen zu einer kritischen Betrachtung von Drogenschnelltests. Viele dieser Schwachstellen finden sich bei den Urintests wieder. Bestimmte Hustensäfte, Antibiotika, Schmerzmittel oder auch Seifen können deren Ergebnis verfälschen. Drogenkonsumenten setzen darüber hinaus oft Fremdurin zur Manipulation des Ergebnisses ein.  

Manipulationsversuche sind bei Speicheltests praktisch nicht möglich. Ihre Handhabung wird je nach Testtyp von den Anwendern als einfach und hygienisch bewertet. Drogentests für die Speichelanwendung sind im Vergleich zu Urintests empfindlicher und decken den aktuellen Konsum sicherer auf. Viele Experten halten sie für aussagekräftiger. Speicheltests der neusten Generation wie der DrugWipe® S bieten sehr hohe Zuverlässigkeit. Dennoch sind sie kein Labor auf der Straße.

www.securetec.net/drugwipe

Drogennachweis: Urintest versus Speicheltest